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    <title>Postbote (Rubrik:Kiwifahrt)</title>
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    <dc:publisher>Postbote</dc:publisher>
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    <title>Postbote</title>
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  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/618639/">
    <title>Fotokunst</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/618639/</link>
    <description>&lt;b&gt;Das Bild wurde an der Ostk&amp;uuml;ste Neusseelands aufgenommen. Die Vorraussetzung ein solches Schausspiel der Natur zu fotografieren,  ist nicht nur K&amp;ouml;nnen, sondern auch eine geh&amp;ouml;rige Portion Gl&amp;uuml;ck. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://twoday.net/static/post/images/cimg47231.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://twoday.net/static/post/images/cimg47231.jpg&apos;,413,550);return false;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/cimg47231_small.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle: Mira Waterstradt&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>mrpink</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 mrpink</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-10T08:58:55Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/589496/">
    <title>Ein Surfer w&amp;uuml;rde es &quot;stoked&quot; nennen...</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/589496/</link>
    <description>...angesteckt, abh&amp;auml;ngig, s&amp;uuml;chtig vom &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigenden Gef&amp;uuml;hl des Gl&amp;uuml;cks, dem perfekten Moment, dem perfekten Platz, der vollkommenen Zufriedenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur&amp;uuml;ck im Alltag klammere ich mich an Erinnerungen, Bilder, Assoziationen. Jack Johnson tr&amp;auml;gt mich zur&amp;uuml;ck ans andere Ende der Welt. Zur&amp;uuml;ck in meinen Campingstuhl. Zur&amp;uuml;ck zum Rauschen des Meeres und den saftigsten gr&amp;uuml;nen Wiesen. Mit der Mouse in der Hand, gleite ich durchs Wasser und geniesse die beeindruckende Szenerie. Wie kurz waren 37 Tage Neuseeland im Vergleich zu 40 Minuten Zugfahren hier in Deutschland? &lt;br /&gt;
Begeistert berichte ich von unseren Erlebnissen. Jedes Detail kommt mir erz&amp;auml;hlenswert vor. Ich k&amp;ouml;nnte stundenlang erz&amp;auml;hlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie interessant ist das alles f&amp;uuml;r meine Zuh&amp;ouml;rer? F&amp;uuml;r wen berichte ich so ausf&amp;uuml;hrlich? Vielleicht nur f&amp;uuml;r mich selbst? Auf eine bestimmte Weise bringen mich meine Geschichten wieder zur&amp;uuml;ck. Zur&amp;uuml;ck ins Paradies. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/mountcook.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W. &lt;b&gt;Der Mount Cook (3776m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie wird meine Begeisterung verstanden? Kann jemand das &amp;uuml;berhaupt nachf&amp;uuml;hlen, der nicht stoked ist oder jemals stoked war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz schw&amp;auml;rmt die Nachbarin vom tollen Hotel, vom Strand, vom Wetter, vom guten Essen. &quot;Aber wie teuer das alles war...&quot; f&amp;uuml;gt sie hinzu und erfreut sich am neidischen Blick ihrer Zuh&amp;ouml;rerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will keine neidischen Blicke. Ich m&amp;ouml;chte meine Begeisterung teilen. &lt;br /&gt;
Zeigen, wie wichtig solche Erfahrungen sind, wie pr&amp;auml;gend. Auch ich habe jahrelang kostbare Zeit vergeudet weil ich es einfach nicht besser wusste, dieses Gef&amp;uuml;hl nicht kannte, nicht stoked war... Ein vollkommender Moment wie in Kaikoura an der S&amp;uuml;dpazifikk&amp;uuml;ste ist nicht buchbar, nicht bezahlbar - unbezahlbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoked sein ver&amp;auml;ndert dich. Ver&amp;auml;ndert dein Denken. Was ist wichtig im Leben? Man sieht klarer, viel klarer, w&amp;auml;hrend die unvergesslichen Erlebnisse in verschwommen Erinnerungen an einem vorbei ziehen und wieder dieses Gef&amp;uuml;hl wecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses unbeschreibliche Gef&amp;uuml;hl.</description>
    <dc:creator>mrpink</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 mrpink</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-24T10:59:07Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/580455/">
    <title>Auf den Spuren der Maui -                     der sagenumwobene Milford Sound</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/580455/</link>
    <description>Dem Halbgott Tu-te-Raki-Whanoa wurde einst von der Mutter Erde, Papa-Tua-nuku, der Auftrag erteilt, die zerkl&amp;uuml;ftete s&amp;uuml;dwestliche Ecke des Fjordlands zu gestalten. Mit seinem Ko (Grabstock) begann er die vielen verschiedenen Fjords und Sounds zu formen. Wie eine Art Steinmetz bearbeitete Tu den s&amp;uuml;dwestlichen Teil der S&amp;uuml;dinsel. Jeden Tag wurde er besser und seine K&amp;uuml;stenlandschaft immer sch&amp;ouml;ner. Sein Meisterst&amp;uuml;ck jedoch sich von allem bisher gefertigtem unterscheiden. Am Ende mei&amp;szlig;elte er eine flache Kante, dass die Menschen an seinem Meisterst&amp;uuml;ck anlegen konnten. Er nannte es Piopiotahi &quot;Viele &amp;Ouml;ffnungen in einem&quot;, oder heutzutage besser bekannt als Milford Sound. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/milfordsound.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt;Relaxen am achten Weltwunder&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war nur eine der zahllosen Maori Legenden, die uns unser Guide Will zum Besten gab, w&amp;auml;hrend wir durch das eiskalte und &amp;uuml;ber 400 Meter tiefe Wasser des Milford Sound glitten. Weit ab von &amp;uuml;berf&amp;uuml;llten Touristenbooten, Flugzeugen und Hubschraubern, paddelten wir an Bergriesen vorbei, die teilweise 90 Grad &amp;uuml;ber 1500 Meter in die H&amp;ouml;he ragten. Die Steilw&amp;auml;nde des Sounds und der strahlend blaue Himmel (hier regnet es im Durchschnitt acht Meter pro Jahr; es regnet hier an &amp;uuml;ber 250 Tagen; das Wetter wechselt of innerhalb von Minuten; wir genossen 12 Stunden Sonne pur) lie&amp;szlig;en einen jegliches Gef&amp;uuml;hl f&amp;uuml;r Grosse und Entfernung verlieren und lie&amp;szlig;en Boote, Flugzeuge, aber vor allem Menschen als unbedeutend klein erscheinen. Das kleine Rinnsal, das rechts von uns den Hang herab nieselte, entpuppte sich sp&amp;auml;ter, als tosender Wasserfall, der aus &amp;uuml;ber 180 Metern H&amp;ouml;he in den Sound st&amp;uuml;rzt. Vorbei an Seals, mal gr&amp;uuml;nem, mal blauem Wasser und schneebedeckten Gipfeln, kehren wir am Nachmittag wieder zur&amp;uuml;ck. Viele nennen den Milford Sound das achte Weltwunder. Wir geh&amp;ouml;ren ab sofort auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Route: Kaikoura - Arthurs Pass - Greymouth - Paparoa Nationalpark - Franz Josepf Glacier - Fox Glacier - Haast Pass - Wanaka - Queenstown - Fjordland - Milford Sound)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-19T15:28:50Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/580453/">
    <title>Die Mythologie der Maui</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/580453/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; align=&quot;center&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/die mythologie der maui.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt;Die Mythologie der Maui&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn herrschte das vollst&amp;auml;ndige Nichts. Nach neun Perioden des Nichts, stiegen Ranginui der Himmelsvater und Papatuanuku die Mutter der Erde aus dem Leib der Dunkelheit. Aus ihrer Vereinigung gingen viele Kinder hervor, die die Nacktheit der Erde bedeckten. Doch da die Eltern so eng miteinander verbunden waren, konnte kein Lichtstrahl die Erde erhellen. Nach einer Ewigkeit des Lebens in Dunkelheit, beschlossen die Kinder die Eltern zu trennen, doch erst Tane-mahuta - der Gott des Waldes - schaffte es mit den Beinen am Boden und den Schultern im Himmel, die beiden zu trennen, so dass Licht auf die Erde einstr&amp;ouml;men konnte. Und dann kam Aoetearoa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit nach der Sch&amp;ouml;pfung der Welt, fuhr eines Tages der Halbgott Maui aufs Meer zum Fischen aus. Er befestigte seinen magischen Angelhaken (das Gebiss seiner Gro&amp;szlig;mutter, einer Hexe) an einem starken Seil und schleuderte die Rute ins Meer. Bald schon hatte er einen riesigen Fisch am haken, den er unter gr&amp;ouml;&amp;szlig;ter Anstrengung herauf zog. Er war sich ins Wasser und t&amp;ouml;tete den Fisch mit seiner Keule. Dieser Fisch verwandelte sich in die Nordinsel Neuseelands, von den Maui fr&amp;uuml;her Te Ika a Maui (der Fisch von Maui) genannt. Wellington Harbour ist das Fischmaul, die Gegenden Turanki und die Ostk&amp;uuml;ste, die beiden Flossen, der Lake Taupo das Herz und die Halbinsel Northland, der Schwanz. Die S&amp;uuml;dinsel galt als, Te Weaka a Maui, das Kanu mit dem Maui fischen ging. Die Kaikoura-Halbinsel war der Ort, wo er beim Hochziehen des Fisches seinen Fu&amp;szlig; aufsetzte. Te Taumanu o te Waka o Maui (die Ruderbank von Mauis Kanu). Aotearoa war geboren.</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-19T15:25:23Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/580433/">
    <title>Sonderbares K&amp;uuml;chengefl&amp;uuml;ster</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/580433/</link>
    <description>Auf einem kleinen vertr&amp;auml;umten Campingplatz am Rande des Mount Cook Natioalparks, stehen wir in der K&amp;uuml;che neben einem alten kanadischen Ehepaar. Nach kurzem Smalltalk widmet sich der wei&amp;szlig;haarige Kanadier mit dem braungebrannten Gesicht wieder seinem Toast mit Bohnen und Ei. Und wir bereiten weiter unser Abendessen zu. &quot;Warum seid ihr nach Neuseeland gekommen?&quot; fragt er mich pl&amp;ouml;tzlich. Ich antworte ihm, &quot;um Urlaub zu machen, die Welt kennen zu lernen!&quot;. Er nickt und sagt: &quot;Aber warum nicht jedes andere Land? Warum Neuseeland?&quot; Ich erkl&amp;auml;re ihm, dass wir das erste Mal auf eigene Faust f&amp;uuml;r eine l&amp;auml;ngere Zeit durch ein Land reisen und Neuseeland zum &quot;Einstieg&quot; der perfekte Ort daf&amp;uuml;r sei. &quot;Und werdet ihr nach Neuseeland zur&amp;uuml;ckkommen?&quot; fragt der Wei&amp;szlig;e ohne von seinem Teller aufzuschauen. Mich beschleicht das Gef&amp;uuml;hl, dass er eigentlich auf etwas anderes hinaus will. &quot;Irgendwann bestimmt!&quot; antworte ich &quot;doch die Welt ist so gro&amp;szlig; und wir haben bisher so wenig von ihr gesehen, warum sollten wir in naher Zukunft ein Land bereisen, das wir schon gesehen haben?&quot; Wieder nickt der Weis(s)e. Seine Frau f&amp;auml;ngt an den Tisch abzur&amp;auml;umen und erz&amp;auml;hlt nicht ohne Stolz: &quot;Wir reisen seit 45 Jahren durch die Welt. Vor 43 Jahren waren wir das letzte Mal in Neuseeland.&quot; Der Kanadier erhebt sich vom Tisch und kommt ein St&amp;uuml;ck auf mich zu. Seine Augen strahlen Erfahrung und Zufriedenheit aus. &quot;Ob Neuseeland die richtige Wahl war in die &quot;Droge Travelln&quot; einzusteigen, wird sich noch weisen. Wenn du in 40 Jahren auf einem kleinen Campingplatz junge Reisende wie euch triffst, und in dieser Zeit, so wie wir, kontinuierlich die Welt bereist hast, wirst du verstehen, was ich meine&quot;, sagt er l&amp;auml;chelnd. Darauf will ich es nat&amp;uuml;rlich nicht beruhen lassen und hake nach: &quot;Was ist denn falsch an Neuseeland?&quot; Er schaut seine Frau an und sie schenkt ihm ein L&amp;auml;cheln, das zu sagen scheint: los, sag&amp;#8217;s ihm! Abermals kommt er auf mich zu und schaut mir in die Augen. &quot;Einerseits hast du Recht. Neuseeland ist im Grunde das perfekte Land, wenn man noch nicht so viel Erfahrung im Travelln gesammelt hat. Die Leute sind hilfsbereit, es gibt nahezu keine Gefahren, die Strassen sind ausgebaut...&quot; w&amp;auml;hrend er seine Liste weiter f&amp;uuml;hrt, verstehe ich gar nichts mehr. Ich frage mich, ob die &quot;Droge Travelln&quot; auch eine berauschende Wirkung hinterl&amp;auml;sst... Als er seine Liste beendet hat, macht er eine kurze Pause. &quot;Das Problem jedoch ist, f&amp;uuml;gt er l&amp;auml;chelnd hinzu, dass ihr euch das sch&amp;ouml;nste Land der Erde als erstes ausgesucht habt. Es gibt noch sehr viele wunderbare Dinge auf der Welt zu sehen, doch alles was in Zukunft kommt, werdet ihr unweigerlich mit Neuseeland vergleichen.&quot; Im Herausgehen ruft er mir zu: &quot;Enjoy your trip.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zu zweit in der kleinen K&amp;uuml;che, wei&amp;szlig; ich nicht, ob er mit dem Trip die letzten Tage unserer Reise oder den Rest unseres Lebens gemeint hat...</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-19T15:11:32Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/561601/">
    <title>Begegnungen mit dem K&amp;ouml;nig der Meere und seinen Untertanen</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/561601/</link>
    <description>&lt;i&gt;Ein Erlebnis von Mira&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wunderbare Sternenzelt der letzten Nacht, so hell und von Sternen &amp;uuml;bers&amp;auml;ht wir noch nie zuvor eines gesehen hatten, hat sein Versprechen auf gutes Wetter erf&amp;uuml;llt. Heute werden wir losziehen, um in Kaikoura in die fabelhafte Welt der Meeress&amp;auml;uger einzutauchen, Wale und Delphine zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wir ausgerechnet dort auf die Suche gehen? Nur wenige Kilometer von der K&amp;uuml;ste der kleinen Stadt liegt ein riesiger Canyon unter Wasser, der bis zu zwei Kilometer tief, an keinem anderen Ort der Welt so nah am Ufer zu finden ist. Die Wahrscheinlichkeit in Kaikoura in K&amp;uuml;stenn&amp;auml;he auf Wale zu treffen, die eine gewisse Tiefe zum &amp;Uuml;berleben brauchen, ist nirgendwo gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Perfekte Bedingungen, um das erste Mal in unserem Leben dem K&amp;ouml;nig der Meere zu begegnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem st&amp;uuml;rmischen Ritt, der meine Seetauglichkeit auf eine harte Probe stellte, erreichten wir das Gew&amp;auml;sser, in dem zuletzt ein Sperm Whale gesichtet wurde. Warum er Sperma-Wal hei&amp;szlig;t? Ich wei&amp;szlig; es nicht! In der &quot;gepflegten&quot; Deutschen Sprache nennt man ihn wohl Pottwal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des Hydrophons, mit welchem man die leisesten Ger&amp;auml;usche unter Wasser h&amp;ouml;ren kann, sichten wir schlie&amp;szlig;lich den ersten Sperm Whale (der Pottwal gibt Laute von sich, die teilweise zweimal so laut sind, wie die Triebwerke einer 747). Er d&amp;uuml;mpelte ganz gem&amp;uuml;tlich im Meer herum und gew&amp;auml;hrte uns nur einen Blick auf einen minimalen Teil seines K&amp;ouml;rpers, dessen L&amp;auml;nge bis zu 20 Meter betragen kann und dessen Gewicht bei etwa 50 Tonnen liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Blick kaum von dem Koloss l&amp;ouml;sen, bis er nach einigen Minuten wieder in die Tiefen des Meeres abtaucht. Als er sich verabschiedet, halte ich vor Aufregung den Atem an: Er streckt seine wundersch&amp;ouml;ne Schwanzflosse elegant in die H&amp;ouml;he und verschwindet. Er ist weg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;142&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/spermwhale2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt;Sperm-Whale (li), Dusky Dolphins (re) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat sich das eben gesehene in meinem Bewusstsein festgesetzt, erwartet mich das n&amp;auml;chste Erlebnis auf hoher See: die Begegnung mit dem Dusky Dolphin (Dunkler Delphin). Pl&amp;ouml;tzlich befinden wir uns in einer ganzen Herde (&amp;uuml;ber 100 St&amp;uuml;ck) verspielter Delfine. Fasziniert betrachte ich, wie die sch&amp;ouml;nen Meeress&amp;auml;uger im Wasser herumspringen und ganz nah an das Boot heranschwimmen. Wie k&amp;ouml;nnte ich in diesem Moment des Gl&amp;uuml;cks daran denken, dass Delfine von fast allen Meeresbewohnern ebenso gef&amp;uuml;rchtet sind, wie Haie? Dass sie skrupellose Killer sind, die ihre Opfer im Rudel jagen und t&amp;ouml;ten und nur f&amp;uuml;r den Menschen einen Freund darstellen? Der Gedanke durchzuckt mich, doch ich kann und will ihn nicht halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meiner ersten Begegnung mit den verspielten &quot;Killern&quot; statten wir einer Sealkolonie einen kurzen Besuch ab. Die Pelzrobben d&amp;ouml;sen faul auf den Felsen in der Sonne und machen kaum die Augen auf, als wir sie passieren. Doch jegliche Tr&amp;auml;gheit f&amp;auml;llt von ihnen ab, wenn sie in ihr Element eintauchen. Sie lassen sich formvollendet durch das Wasser treiben, strecken ihre Flossen in die H&amp;ouml;he, drehen und wenden sich verspielt und wirken trotz ihrer K&amp;ouml;rpergr&amp;ouml;&amp;szlig;e (bis zu 2m) wie kleine Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschlie&amp;szlig;end kehren wir wieder in tiefere Gew&amp;auml;sser zur&amp;uuml;ck, um nochmal einen Blick auf einen Pottwal erhaschen zu k&amp;ouml;nnen. Der Anblick l&amp;auml;sst nicht lange auf sich warten und bald halten wir wenige Meter vor dem riesigen S&amp;auml;ugetier und lassen sich dort auf den Wellen treiben. Durch die kurze Distanz erkenne ich ganz deutlich die raue, Poren &amp;uuml;bers&amp;auml;hte Haut und die kleine R&amp;uuml;ckenflosse. Will den Wal anfassen, ihn ber&amp;uuml;hren, w&amp;uuml;rde am liebsten ins Wasser springen, um die ganze Pracht seiner majest&amp;auml;tischen Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e zu bewundern. Doch stattdessen bleibe ich starr stehen (soweit das bei dem Wellengang m&amp;ouml;glich ist) und will mir alles genau einpr&amp;auml;gen: die gelegentlichen Font&amp;auml;nen, seine Reaktion auf gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Wellen und ich versuche von der sichtbaren K&amp;ouml;rpergr&amp;ouml;&amp;szlig;e auf die Tats&amp;auml;chliche zu schlie&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Moment geht zu Ende, und ich muss erneut den Atem anhalten, als sich der K&amp;ouml;nig der Meere mit seinem grazi&amp;ouml;sen Abgang bei uns, bei mir, verabschiedet!</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-09T12:06:26Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/559689/">
    <title>Momentaufnahme: Kaikoura, S&amp;uuml;dpazifikk&amp;uuml;ste</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/559689/</link>
    <description>Ich sitze in meinem Campingstuhl, inmitten von Schilf und Gras. Die langen Stiele bewegen sich gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig im Wind. Keine F&amp;uuml;nfzehn Meter vor mir, der S&amp;uuml;dpazifik, der sich schier unendlich entlang des Horizonts erstreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/author.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt;Innere Ruhe und Zufriedenheit &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wellen rollen Richtung Strand und brechen sich drei, vier, f&amp;uuml;nfmal, bevor sie auf die Felsen prallen. Es weht ein kr&amp;auml;ftiger und k&amp;uuml;hler Nordwind aus den Bergen, deren Gipfel fast die Wolken ber&amp;uuml;hren. Doch die letzten Strahlen der untergehenden Sonne, verdr&amp;auml;ngen die K&amp;uuml;hle und w&amp;auml;rmen meinen R&amp;uuml;cken. Der Geruch von Gras und Salzwasser liegt in der Luft. Das Tosen der Wellen und der Wind, der durch das Schilf weht, vermischen sich mit dem Zirpen der Grillen und vereinzelter Schreie der Seem&amp;ouml;wen, die in der Abendsonne auf Beutejagd gehen. Ich kaue auf einem Grashalm und schaue hinaus aufs Meer. Ich bin einfach nur dankbar und zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Route: Abel Tasman Nationalpark - Richmond - Nelson - Blenheim - Kaikoura)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-08T13:30:01Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/559678/">
    <title>Auf der Suche nach Abenteuer im Paradies gelandet...</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/559678/</link>
    <description>Was bedeutet Travelling? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich nichts anderes als Reisen. Jedoch reisen auf eine ganz besondere Weise. Diese Art zu reisen, differenziert UNS von allen Touris, Pauschalreisenden und Kulturbanausen, die lieber die Ansichtskarten kaufen, als sich all die wunderbaren Dinge selbst zu erleben (obwohl sie vor Ort sind). Die erste Assoziation mit Travelling jedoch ist immer Abenteuer. Nicht wissen, was kommt, wo bin ich, wo schlafe ich Morgen, wen lerne ich kennen, wer wird mich ein St&amp;uuml;ck auf meiner Reise begleiten? Spontan, offen und mutig ins Unbekannte. Das ist unser Kick, das ist unser Nervenkitzel! Doch w&amp;auml;hrend in vielen anderen L&amp;auml;ndern der Welt dieses Adrenalin nahezu an jeder Ecke lauert, ist das neuseel&amp;auml;ndische Abenteuer eher sportlicher Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sch&amp;ouml;nsten, interessantesten und spannendsten Wochen unseres Lebens liegen hinter uns. In dieser Zeit war unser Camper immer ein sicherer Halt und gab uns ein gewisses Gef&amp;uuml;hl von &quot;ein zu Hause haben&quot;. Doch nun war die Zeit gekommen, dem Camper den R&amp;uuml;cken zu kehren und unserem Abenteuerurlaub ein bisschen mehr Abenteuer zu injizieren. Wir starteten mit dem Sonnenaufgang. Rechts, Links, Rechts, Links tauchten die Paddel in das Kristallklare Wasser des Abel Tasman Nationalparks. Unser Guide&lt;i&gt; Rob&lt;/i&gt; f&amp;uuml;hrte unsere kleine Kajakgruppe vorbei an steilen K&amp;uuml;sten, dichtem Urwald und unz&amp;auml;hligen versteckten Buchten mit goldenem Sand. Die Sonne strahlte und lie&amp;szlig; den Pazifik in den tollsten Blau- und Gr&amp;uuml;nt&amp;ouml;nen glitzern. Mantarochen und Seehunde kreuzten unseren Weg und in einer der Buchten sprangen wir in die Fluten und genossen das k&amp;uuml;hle Nass. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/kajaktour.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt;Mit dem Kajak durchs Paradies&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag paddelten wir einen kleinen Fluss entlang, der unglaublicherweise schon nach wenigen Metern schmeckbar kein Salzwasser mehr f&amp;uuml;hrte. Wer den Film &quot;The Beach&quot; kennt, kann sich vorstellen, wie der Strand aussah, an dem wir an diesem Abend unsere Zelte aufschlugen. Am n&amp;auml;chsten Morgen, bei Low Tide, &amp;uuml;berquerten wir den Fjord, &amp;uuml;ber den wir am Vortag, bei Flut, noch zum Fluss gepaddelt waren und marschierten gen Norden. Vorbei an Wasserf&amp;auml;llen, bizarren Felsformationen und unber&amp;uuml;hrtem Urwald passierten wir eine Traumbucht nach der anderen. Als wir am Nachmittag vom Wassertaxi abgeholt wurden und in 40 Minuten unseren Zweitagestrip im Schnelldurchlauf Revue passieren lassen konnten, wurde uns so langsam klar, dass wir die Ehre hatten, ein St&amp;uuml;ckchen des Paradieses kennen gelernt zu haben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Route: Picton - Marlborough Sound - Nelson - Abel Tasman Nationalpark)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-08T13:27:03Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/559656/">
    <title>Gute Vors&amp;auml;tze...</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/559656/</link>
    <description>Regenjacke, Fliespulli, M&amp;uuml;tze, Badehose... mitgenommen haben wir Kleidung f&amp;uuml;r jedes Wetter. Schon vor unserer Reise wussten wir, welche Klimaschwankungen auf uns zukommen w&amp;uuml;rden. Wir lasen und h&amp;ouml;rten von Regen - viel Regen! &quot;Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung&quot; war unser Motto, mit dem festen Vorsatz uns von jeglichen Klima-Einfl&amp;uuml;ssen nicht die Laune verderben zu lassen. Doch wie schnell man alle guten Vors&amp;auml;tze &amp;uuml;ber den Haufen wirft, wei&amp;szlig; wohl jeder selbst am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Neuseeland angekommen erwartete uns Sonnenschein. Nicht nur ein bisschen Sonne, sondern purer Sonnengenuss, Strandwetter, Flip Flop - Wetter (Flip-Flops werden hier &amp;uuml;brigens &quot;jentals&quot; genannt). Sechzehn Tage Sonnenschein ohne auch nur einen Tropfen Regen. Bis zum siebzehnten Tag... ich wache auf und h&amp;ouml;re die Regentropfen gegen die Zeltwand prasseln. Gerade heute wollten wir den Tongario Crossing Track, die wohl sch&amp;ouml;nste  Tageswanderung Neuseelands, laufen (aber ist nicht gerade heute immer etwas besonderes, ist nicht jeder Tag besonders?). Ich schiebe die Entt&amp;auml;uschung beiseite und mache Mira, die gerade aufgewacht ist, Hoffnung: &quot;Der Tongarion Nationalpark ist noch 50 km entfernt. Wahrscheinlich ist dort das beste Wetter.&quot; W&amp;auml;hrend ich verzweifelt eine L&amp;ouml;sung suche, das nasse Zelt zu trocknen, versuche ich krampfhaft selbst diesen Strohhalm der Hoffnung zu ergreifen. &lt;br /&gt;
Wir fahren los... und wer h&amp;auml;tte das gedacht (ich selbst wohl am wenigsten), ich hatte Recht: nachdem der Regen schon nach wenigen Kilometern aufgeh&amp;ouml;rt hatte, rissen die Wolken &amp;uuml;ber dem Gipfel des Mount Tongario auf und die uns so vertrauten Sonnenstrahlen lie&amp;szlig;en die letzten Schneereste an den H&amp;auml;ngen des Vulkans erstrahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/clouds.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt;Mount Tongario&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Ern&amp;uuml;chterung folgte prompt. Aufgrund der labilen Wetterlage, und da am Wochenende schon mehrere Wanderer verschollen waren, wurde der Track f&amp;uuml;r die kommenden Tage gesperrt. Innerhalb von Sekunden war alle Hoffnung dahin. Betr&amp;uuml;bt und schweren Herzens lie&amp;szlig;en wir den Nationalpark hinter uns. Erst sp&amp;auml;ter auf der Fahrt nach Wellington erinnerte ich mich wieder an unsere Vors&amp;auml;tze und erst jetzt wurde mir klar, wieviel Gl&amp;uuml;ck wir bisher mit dem Wetter hatten und das ich dankbar sein sollte, erst einen Tag Regen erlebt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich haben wir gelernt, dass das Wetter schon eine Rolle spielt und dass es im Moment einer Entt&amp;auml;uschung sehr schwer ist, das Gesamtbild zu sehen, das sich in unserem Fall doch bisher so positiv gestaltet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir am n&amp;auml;chsten Morgen erwachten, strahlte die Sonne...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Route: Te Urewera Nationalpark - Lake Taupo - Tongarion Nationalpark - Wellington - Picton)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-08T13:20:53Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/546774/">
    <title>Geschichte geschrieben...</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/546774/</link>
    <description>Am Samstag, den 26.02.05 durften wir mit zw&amp;ouml;lf anderen Backpackern behaupten, die weltweit ersten Menschen gewesen zu sein, die an diesem Tag die Sonne aufgehen sahen (Wir sind in NZ 12 Stunden voraus und das East Cape ist der &amp;ouml;stlichste Punkt der hiesigen Halbkugel). Schon um halb sechs starteten wir um den Leuchtturm an der Ostspitze Neuseelands zu erklimmen. Schon bei Tag hinterl&amp;auml;sst das East Cape einen bleibenden Eindruck, doch was uns morgens erwarten sollte, &amp;uuml;berstieg unser Vorstellungsverm&amp;ouml;gen. Der S&amp;uuml;dpazifik erstreckte sich &amp;uuml;ber dem kompletten Horizont. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich das Gef&amp;uuml;hl, mit blo&amp;szlig;em Augen erkennen zu k&amp;ouml;nnen, das die Erde rund ist. Noch bevor sich die Sonne zeigte, tauchte sie den Himmel in die unterschiedlichsten gelb- und rot-T&amp;ouml;ne. Der Himmel schien im Osten zu brennen, w&amp;auml;hrend der Norden und der S&amp;uuml;den weiterhin in der Dunkelheit lagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierzehn Leute sa&amp;szlig;en am Fu&amp;szlig;e des Leuchtturms und trauten sich angesichts dieses beeindruckenden Naturschauspiels keinen Laut von sich zu geben. Fasziniert beobachteten wir, wie sich der gelbe Feuerball langsam aus dem Ozean erhob und den Himmel erhellte. Dieses Meisterwerk der Natur, diese Bilder und Eindr&amp;uuml;cke haben sich in unser Herz und f&amp;uuml;r immer in unser Ged&amp;auml;chtnis gebrannt. &quot;In Neuseeland den Sonnenaufgang am East Cape beobachten&quot;, sollte meiner Meinung nach jeder in seine Lebens-to-do Liste schreiben und ganz fett unterstreichen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Route: Rotorua - Tauranga - Whakatane - Eatscape)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-01T13:26:29Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/546768/">
    <title>Hei&amp;szlig;e Wasserf&amp;auml;lle und giftgr&amp;uuml;ne Kraterseen</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/546768/</link>
    <description>Das Tal vor uns versinkt im Nebel und unsere n&amp;auml;chstes Reiseziel ist nicht mehr weit: Rotorua. Schwefels&amp;auml;ulen steigen auf und tauchen die W&amp;auml;lder in eine gespenstische Atmosph&amp;auml;re. Der Fahrtwind riecht nach dem Rauch von Silvesterknallern. In Rotorua herrscht die energiereichste thermale Aktivit&amp;auml;t des ganzen Landes. Geysire, kochende &lt;i&gt;mud pools&lt;/i&gt;, hei&amp;szlig;e Wasserf&amp;auml;lle oder giftgr&amp;uuml;ne Kraterseen machen die Region um den Lake Rotorua einzigartig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/nz_greenlake.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W: &lt;b&gt;gruener Kratersee in Rotorua (Wai-o-tapu)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir in &lt;i&gt;Wai-o-Tapu&lt;/i&gt; alle Touristenattraktionen unter anderem den &lt;i&gt;Lady Knox Geysir&lt;/i&gt; (der jeden Morgen p&amp;uuml;nktlich um 10.15 in die H&amp;ouml;he spritzt - der Geysir ist kein Deutscher - durch Waschpulver wird die Oberfl&amp;auml;chenspannung des Geysirs zur&amp;uuml;ckgenommen und Minuten sp&amp;auml;ter schie&amp;szlig;t er gen Himmel) bestaunen konnten, folgten wir wieder Mal einem Geheimtipp. Mitten im Wald, abseits allen Trubels fanden wir einen kleinen Wasserfall und einen Teich in dem man baden konnte (Danke Lonely Planet). Doch lange haben wir es nicht ausgehalten, da die Wassertemperatur &amp;uuml;ber 40 Grad Celcius betrug. Am Abend g&amp;ouml;nnten wir uns dann einen weiteren naturellen Luxus: Auf dem wahrscheinlich weltweit einzigen Campingground mit thermaler Fu&amp;szlig;bodenheizung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Route: Cape Reinga - Bay of Islands - Aukland - Hamilton - Rotorua)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-01T13:19:14Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/539950/">
    <title>Hilfe, die Deutschen sind los</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/539950/</link>
    <description>Ein Grollen und Donnern... sollte nach einer Woche Sonnenschein wirklich das erste Gewitter heraufziehen? Aber der Himmel ist blau und die Sonne scheint... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie brausen heran, mit ihren &amp;uuml;berdimensional gro&amp;szlig;en Wohnmobilen, oder besser ihren Zweizimmerwohnungen mit Bad, K&amp;uuml;che und WC auf R&amp;auml;dern. Ausgestattet mit K&amp;uuml;hltaschen, Schildkappe und wei&amp;szlig;en Socken in Sandalen befallen sie die &amp;#8222;Touri&amp;#8220;-Punkte des Northlands: die Deutschen! Wie schon einmal in der Geschichte scheinen sich die Deutschen mit den Japanern verschworen zu haben ein Land zu erobern. Das selbst auferlegte Deutschsprechverbot hilft nur schwach &amp;uuml;ber die Flut von Bauerntrampeln und Trotteln hinweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;440&quot; height=&quot;330&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/newzealand_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Qelle: C.R. + M.W.: &lt;b&gt;Kleiner See zwischen Hamilton und Rotorua&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider jedoch scheint es uns unm&amp;ouml;glich alle Aufeinandertreffen mit dieser Spezies Mensch zu vermeiden. Da Erlebnisse wie die Fahrt zum Cape Reinga an der Nordspitze Neuseelands uns jetzt noch, wenn wir an diese beeindruckende Kulisse zur&amp;uuml;ck denken, uns eine G&amp;auml;nsehaut bereitet. Ein schier endloser Blick &amp;uuml;ber den Ozean (am Cape Reinga treffen die Tasmanische See und der S&amp;uuml;dpazifik aufeinander) verspr&amp;uuml;ht eine Art &quot;Am Ende der Welt&quot;-Gef&amp;uuml;hl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/die_autoren.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt;Die Autoren&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits der Touristenbusse sitzen wir an einer Klippe, unter und schl&amp;auml;gt die Brandung gegen die Felsen und die Luft schmeckt nach Salz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so ein Fleckchen Erde zu verteidigen, w&amp;uuml;rden wir gegen eine ganze Armee antreten, denn nur 10 Sekunden dieser Aussicht war die Reise schon wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Route: Auckland, Dargaville, Waipoua-Kauri-Forest-Kaitaia-Cape Reinga)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-25T08:10:55Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/539943/">
    <title>Aotearoa - das Land der langen weissen Wolke</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/539943/</link>
    <description>Stolz zeigt Kevin Hester hinaus auf saftige Wiesen, genau solche, die man seit dem Auenland und &quot;Lord of the rings&quot; mit Aotearoa oder besser bekannt als Neuseeland assoziiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahr ist Kevin Ferienhausbesitzer auf einer kleinen Insel namens Rankino im Hauraki Golf, die mit dem Wassertaxi nur 35 min. von Auckland Harbour entfernt liegt. In Kevins Augen und in den tiefen Furchen seines braungebrannten Gesichtes spiegelt sich die Erfahrung von 15 Jahren Traveling around the world, einer Weltumseglung und unzaehligen Abenteuern - aber auch die Lebenslust und die jugendliche Spontanit&amp;auml;t eines waschechten Kiwi. &quot;Ich kann nicht verstehen wie jemand sein ganzes Leben am gleichen Platz oder im gleichen Job bleiben kann... Ich arbeite nicht mehr als 9 Monate im Jahr. Warum sollte ich? Und wenn ein neues Abenteuer ruft, schmeisse ich meinen Job schon Morgen hin.&quot; So sind die Kiwis. Es zieht sie in die Welt, auch wenn sie irgendwann alle zurueck kommen, weil sie ihr Land lieben und stolz sind, Kiwis zu sein. Das Problem in NZ ist, erzaehlt Kevin, waehrend er mit dem Fernglas das Meer nach Delfinen absucht, dass es ein so grosses Land ist und nur 4 Millionen Menschen in ihm Leben. Aber das gute ist, dass Neuseeland ein so grosses Land ist und nur 4 Millionen Menschen in ihm leben, f&amp;uuml;gt er lachend hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;440&quot; height=&quot;330&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/newzealand_beach.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R. + M.W. : &lt;b&gt;Ausblick &amp;uuml;ber das tasmanische Meer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Woche unseres Neuseelandaufenthaltes f&amp;uuml;hrte uns Kev an Orte, die weder im Lonley Planet,  noch in anderen Reisef&amp;uuml;hrern zu finden sind. Wir sahen kilometerlange Str&amp;auml;nde, an denen wir die einzigen Menschen waren, D&amp;uuml;nen aus schwarzem Sand umgeben von gr&amp;uuml;nen W&amp;auml;ldern und Wiesen, weitab von Meer oder jeglichem Wasser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/black_sand.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: C.R.+M.W.: &lt;b&gt; Schwarze D&amp;uuml;nen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es gibt so viele Pl&amp;auml;tze in Neuseeland, die wir der &amp;Ouml;ffentlichkeit noch nicht preisgegeben haben. Man muss nur die Augen offen halten und andere Wege gehen und finden, dann ist es m&amp;ouml;glich, ein ganz anderes Neuseeland zu sehen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden versuchen Kevins Rat zu befolgen, wenn wir Morgen mit unserem Camper gen Norden aufbrechen.</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-25T07:58:15Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/534073/">
    <title>100 % New Zealand - Info und Landkarte</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/534073/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;334&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/map_newzealand.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: screenshot: &lt;a href=&quot;http://www.newzealand.com&quot;&gt;www.newzealand.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N&amp;uuml;tzliche Hintergrundinfo und eine interaktive Karte zur Verfolgung der Reiseroute der beiden Kiwi-Pfl&amp;uuml;cker findet ihr unter folgendem Link: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.newzealand.com/travel/destinations/new-zealand-map/interactive_map_home.cfm&quot;&gt;http://www.newzealand.com/travel/destinations/new-zealand-map/interactive_map_home.cfm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(flash-basiert)</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-21T20:12:44Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/531705/">
    <title>Herzlich Willkommen zur Kiwifahrt!</title> 
    <link>http://post.twoday.net/stories/531705/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;420&quot; height=&quot;200&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/kiwifahrt.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.sxc.hu&quot;&gt;www.sxc.hu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ressort wird einer unserer Autoren gemeinsam mit seiner Freundin &amp;uuml;ber deren Reise quer &amp;uuml;ber die neuseel&amp;auml;ndischen Inseln berichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor acht Tagen hob ihre Maschine in Frankfurt ab und die beiden landeten nach einem kleinen Zwischenstop im EL Dorado des Wirtschaftswachstums der arabischen W&amp;uuml;ste zwei Tage sp&amp;auml;ter auf der Insel am anderen Ende der Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab da hie&amp;szlig; es: Backpacking vom Feinsten, zu Fu&amp;szlig; durch Schluchten oder mit dem Campingbus &amp;uuml;ber Schotterpisten. Wer wissen will, wo es die besten Kiwis der Insel gibt, wie man die besten Chancen hat auf Hobbits zu treffen oder wieviele Schafe auf eine Wiese passen, der sollte hier weiter lesen...</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>Kiwifahrt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Postbote</dc:rights>
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