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    <title>Postbote (Rubrik:Kuechenzeilen)</title>
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    <dc:publisher>Postbote</dc:publisher>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:date>2005-05-09T18:49:00Z</dc:date>
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    <title>Postbote</title>
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    <title>Schichtwechsel im Herzen Frankfurts</title> 
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    <description>&lt;i&gt;Ein Erlebnisessen auf eritreisch&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Meine F&amp;uuml;&amp;szlig;e sinken im weichen Sand ein. Im schummrig-gelben Licht der Petroleumlampen erkenne ich Gestalten auf Kissen, die auf dem Boden sitzen. Zwischen ihnen stehen Platten mit Pfannkuchen &amp;auml;hnlichen Fladen, bedeckt mit unterschiedlichen Bel&amp;auml;gen. Umgeben von gr&amp;uuml;nem Stoff, der aufgebauscht von Decken und W&amp;auml;nden h&amp;auml;ngt, f&amp;uuml;hle ich mich wie in einem gro&amp;szlig;en Zelt. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen all dem Stoff und den sitzenden Leuten entdecken meine Begleiter und ich eine Art kleine Bar. Wir sollen kurz auf die Kollegin warten, wird uns von der Bedienung dahinter mitgeteilt. Die kraushaarige, dunkelh&amp;auml;utige und  schlanke Frau wirbelt nur kurz an uns vorbei. Zwar kommen wir zwei Meter im Sand voran, warten dann aber erneut darauf, in den anschlie&amp;szlig;enden kleinen Raum eingelassen zu werden. Dieser ist voll mit niedrigen Bambustischen und St&amp;uuml;hlen und noch mehr Menschen. Auch hier ist jeder Platz besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.im-herzen-afrikas.de&quot;&gt;&lt;img width=&quot;250&quot; height=&quot;355&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/herzen_afrikas2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Postbote; &lt;b&gt;Essen im Sitzen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich weist die Bedienung uns Sitze in mitten der Menge zu. Die Schlange hinter uns bleibt erst einmal bestehen. Der Andrang ist erstaunlich. Schlie&amp;szlig;lich bekommt man nur auf Reservierung einen Platz. &amp;#8222;Bis 21 Uhr und ab 21 Uhr werden Bestellungen entgegen genommen&amp;#8220;, meinte die Stimme aus dem Telefon, als wir anriefen. Dies ist keine unverst&amp;auml;ndlich scheinende eritreische W&amp;uuml;stenlogik, sondern eine Aussage mit Sinn. Ab 21 Uhr ist Schichtwechsel an den Pl&amp;auml;tzen. Das enge Zusammensitzen mit unbekannten Menschen wirkt sehr gem&amp;uuml;tlich und unterst&amp;uuml;tzt gemeinsam mit der einfachen Einrichtung die angenehme Atmosph&amp;auml;re. Insgesamt erinnert alles an ein spartanisches und lebensfrohes Leben in Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.im-herzen-afrikas.de&quot;&gt;&lt;img width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/post/images/herzen_afrikas1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Postbote; &lt;b&gt;Enges Zusammensitzen an Bambustischen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor uns stehen bald dieselben Platten wie am Eingang und wir tauchen vergn&amp;uuml;gt kleine St&amp;uuml;cke der Fladen in die dazu gereichten Beilagen. Diese werden aus kleinen T&amp;ouml;pfchen direkt auf die Fladen geleert. Besteck fehlt &amp;uuml;berhaupt nicht &amp;#8211; aus den abgerissenen St&amp;uuml;cken wird zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger eine kleine Tasche geformt, in die man Kichererbsenbrei, Spinat, Kartoffel-M&amp;ouml;hren-Allerlei, Lammst&amp;uuml;ckchen, Linsen oder &amp;auml;hnliches aufnimmt und in den Mund schiebt. Teilweise recht scharf. Deshalb kommt der Salat in der Mitte sehr gelegen. F&amp;uuml;r zwischendurch stehen auf jedem Tisch Papierservietten bereit. Wer m&amp;ouml;chte, kann spezielle afrikanische Fruchts&amp;auml;fte aus Mango oder Guave genie&amp;szlig;en, ansonsten stehen afrikanische Weine und gew&amp;ouml;hnliche Soft-Drinks und Alkohol auf der Karte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nach der zun&amp;auml;chst zu klein wirkenden Portion tats&amp;auml;chlich noch f&amp;uuml;r mehr Kulinarisches zug&amp;auml;nglich ist, kann eine Bananencreme oder s&amp;uuml;&amp;szlig;en Couscous mit Rosinen probieren und dazu eritreischen Tee trinken. Dieser schmeckt wie hei&amp;szlig;es Wasser mit Gew&amp;uuml;rznelken, aber ganz interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik passt leider nicht ganz zum afrikanischen Ambiente: von elektronischem Chill out- Sound bis leichtem Techno-Verschnitt bunt gemischt. Und Punkt 21 Uhr steht tats&amp;auml;chlich eine kleine bunte Dose mit H&amp;auml;kelbesatz auf dem Tisch, Innen drin die Rechnung.  Die Schlange am Eingang schaut mit vielen neugierigen Augenpaaren auf die noch besetzten Pl&amp;auml;tze und &amp;Uuml;berreste auf den Platten.  Der sanfte aber bestimmte Rauswurf l&amp;auml;sst Afrika vergessen und der Regenguss beim Hinaustreten auf die Stra&amp;szlig;e bringt mich schnell wieder zur&amp;uuml;ck in die deutsche Realit&amp;auml;t. Nur der angerostete sandfarbene Safariwagen mit Boot auf dem Dach vor dem Eingang erinnert noch an die kleine andere Welt hinter der T&amp;uuml;r der Gutleutstra&amp;szlig;e 13 in Frankfurt am Main &amp;#8211; &lt;a href=&quot;http://www.im-herzen-afrikas.de&quot;&gt;im Herzen Afrikas&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>mameise</dc:creator>
    <dc:subject>Kuechenzeilen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 mameise</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-18T20:17:46Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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