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    <title>Postbote : Rubrik:Reisebuero</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Postbote</dc:publisher>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:date>2007-05-22T23:17:10Z</dc:date>
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    <title>Postbote</title>
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  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/3458973/">
    <title>Where the hell is matt - die Outtakes</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/3458973/</link>
    <description>Wir kennen ihn alle, wir lieben ihn alle. Matt Harding, der Traveller mit dem extravaganten Tanzstil bringt durch seine Videos Menschen mit angeborenem Reisefieber ins Schwärmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich irgendjemand mal gefragt, was mit all den Aufnahmen geschieht, die nicht in seinen Zusammenschnitten auftauchen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Abfall - und für eingefleischte Where the hell is matt-Fans neue inspirierende Bewegtbilder. Viel Spass und gute Reise!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/tT8jA_pps3o&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/tT8jA_pps3o&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-20T20:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/3307159/">
    <title>Mit dem Ohr auf Reisen</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/3307159/</link>
    <description>Kürzlich wurde am &lt;a href=&quot;http://www.zukunftonlinepr.de/cms/&quot;&gt;PR-Tag &lt;/a&gt; in Dieburg und im dazu gehörigen Blog &lt;a href=&quot;http://www.pr-fundsachen.de/&quot;&gt;PR-Fundsachen&lt;/a&gt; noch darüber gesprochen, ob sich neue Distributionswege im Web 2.0 für Werbung und Marketing lohnen - gar dann, wenn Journalismus von Marketingabteilungen betrieben wird. Ob nun transparent oder nicht und sei es nun Reisejournalismus oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marketingbrains hinter dem Reiseverlag &lt;a href=&quot;http://www.marcopolo.de&quot;&gt;Marco Polo &lt;/a&gt;springen nun jedenfalls auch auf den Zug auf und bieten einen &lt;a href=&quot;http://www.marcopolo.de/podcast/&quot;&gt;Podcast&lt;/a&gt; im Zweiwochenrhythmus. Die Themen sind Reise und Freizeit, die Produktion erfolgt nach eigenen Angaben höchst professionell. Immerhin wurden als Sprecher zwei erfahrene Moderatoren verpflichtet: Die freiberufliche Eventmanagerin und Schauspielerin &lt;a href=&quot;http://www.christiane-maschajechi.de/&quot;&gt;Christiane Maschajechi &lt;/a&gt;sowie Radiomoderator und Chorsänger &lt;a href=&quot;http://www.antenne1.de/programm/moderatoren/jerome_brunelle/&quot;&gt;Jérôme Brunelle&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marco Polo will angeblich den Hörer in ferne Länder und quirlige Metropolen entführen und nebenbei über aktuelle Reise-News, Insider Tipps und Reise-Services informieren. Das Geschäftsmodell scheint glasklar, zumindest für den verantwortlichen Product Manager Gerrit Elvers: Mit dem professionell produzierten Podcast erreichen wir die reiseinteressierte Zielgruppe auf eine sehr kurzweilige und entspannte Art und Weise und lenken das Interesse regelmäßig auf aktuelle Themen unseres Reiseportals marcopolo.de&quot;. Günstiger als Radiowerbung ist der Podcast zweifellos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie haben wir uns also diese systematische Desensibilisierung vorzustellen? Als gesponserte Reisereportage oder vielmehr als atmospärisch gefütterte Werbesendung? Es könnte durchaus gut werden, ich werde auch sofort mal reinhören und hoffe, dass sie die Lektion 2.0 gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.marcopolo.de/podcast/&quot;&gt;Den Podcast gibt&apos;s hier...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Postbote</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Postbote</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-11T13:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/2972095/">
    <title>Geschichten bei lonely planet</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/2972095/</link>
    <description>Die deutsche Online Ausgabe von Lonely Planet veröffentlicht seit kurzem jede Woche eine Urlaubsgeschichte seiner Leser... und wer hätte das gedacht? Ich habe mich beworben und bin seit heute online. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lonelyplanet.de/urlaubserlebnis/E298FC19481F42AAAA95CF861233431A.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mehr...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mrpink</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 mrpink</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-22T21:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/2931744/">
    <title>www.travelistic.com</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/2931744/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://img.travelistic.com/images/travelistic.gif?1163176727&quot; align=&quot;center&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Plattform mit vielen Reisevideos von Backpackern. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://trapa.twoday.net/stories/2931675/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mehr...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mrpink</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 mrpink</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-14T09:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/2917937/">
    <title>Mein Deutschland</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/2917937/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://www.qype.com/images/logo.png?1163082545&quot; /&gt; Entdecke die besten Restaurants, die schönsten Sonnenuntergänge, die angesagtesten Bars. Fremd in einer Stadt, &lt;a href=&quot;http://www.qype.com/intro&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Quype.com&lt;/a&gt; hilft dir weiter. Jedenfalls noch. Denn mal schauen wie lange es dauert, bis die &quot;bösen PRler&quot; diese Seite für sich entdeckt haben. Aber bis dahein - eine schöne Sache...</description>
    <dc:creator>mrpink</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 mrpink</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-10T15:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/1679130/">
    <title>Kinder töten Kinder</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/1679130/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Vom 16.01.2006. Reiseerlebnisse aus Cambodia.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Phnom Penh von den roten Khmern eingenommen. Ihr Führer Pol Pot wollte den perfekten kommunistischen Staat schaffen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen wurden fast eine Million Menschen zwangsweise aufs Land umgesiedelt und Phnom Penh entwickelte sich zu einer Geisterstadt in der nur noch die Soldaten der roten Khmer, die im Durchschnitt nicht älter als 15 Jahre alt waren, ihr Unwesen trieben. Nachdem die Amerikaner sich aus Vietnam zurückgezogen hatten und es kein anderer Staat für nötig hielt einzugreifen konnte Pol Pot ungehindert seine Schreckensherrschaft ausüben. Zuerst ließ er alle Mitglieder des Bildungsbürgertums: Ärzte, Lehrer, Wissenschaftler oder einfach nur Leute die eine Brille trugen zurück in die Hauptstadt bringen, um sie dann auf den Killing Fields oder im gefürchteten Gefängnis Tuol Sleng hinzurichten. Ab diesem Zeitpunkt gehörten Grausamkeiten und Folter in Phnom Penh zum Alltag. Um Munition einzusparen tötete man Gefangene mit einem Bambusstock durch einen gezielten Schlag auf den Hinterkopf. Mehr als 2.000.000 Menschen wurden in den folgenden Jahren getötet. Sie starben durch qualvolle Lebensbedingungen oder Hinrichtungen auf den Killing Fields. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;IMG SRC=&quot;http://www.bsc-schweinheim.de/Bilder/Bilder/killingfields3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Massengräber auf den Killing Fields&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bus nach Siem Reap sollte Phnom Penh um 12.30 Uhr verlassen. Also hatte ich den Vormittag um mir wenigstens einen Teil der geschichtsträchtigen Hauptstadt Cambodias anzuschauen. Ich bestellte einen Fahrer für halb acht morgens zu meinem Guesthouse, dass direkt am Boeng Kak Lake lag. Um dem morgendlichen Verkehrschaos aus dem Weg zu gehen empfahl mir der Fahrer erst in eines Außenbezirke Phnom Penhs zu fahren. Zu den Killing Fields. Mit seinem Tuk Tuk fuhren wir aus der Stadt raus vorbei an Reisfeldern, über staubige Straßen und den baufälligen Holzhütten, die das Bild überall in Cambodia prägen. Hätte man nicht gewusst wo die Killing Fields liegen, man hätte sie übersehen können. Sie unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von der restlichen Gegend. Überall grünt es, nur an manchen Stellen kann man Gräben erkennen und im Zentrum der Anlage steht ein Denkmal, ein Mahnmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Killing Fields sind kleiner als ich sie mir vorgestellt habe. Vielleicht hundert Meter lang und eben so breit. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, ein wunderschöner Tag, der so überhaupt nicht zu dieser Stätte passt. Ich bewege mich langsam. Fühle mich unbehaglich, als könnte man die Grausamkeiten die hier stattgefunden haben immer noch spüren. Was mich innerhalb der nächsten Stunde erwartete ist mit Worten fast nicht zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;IMG SRC=&quot;http://www.bsc-schweinheim.de/Bilder/Bilder/killingfields.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Mahnmal auf den Killing Fields&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Massengrab neben dem anderen. Teilweise haben sie die Leute ausgegraben, teilweise sind die Gräber noch in dem Zustand wie sie die Monster der roten Khmer zurückgelassen haben. Hier liegen 100 Leute begraben, dort 400 und ein Stück weiter gar 600 Leute. Männer, Frauen und Kinder. Jetzt stehe ich vor einem Grab mit einem Schild, dass hier über 100 Körper ohne Köpfe gefunden worden sind. Ich bin traurig und das flaue Gefühl hat sich in Übelkeit entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Killing Fields steht ein Turm mit einer Glasfront auf der Vorder- und Rückseite. Ich laufe die Stufen nach oben, doch was ich jetzt zu sehen bekomme erschüttert mich bis ins Mark. Während auf dem Boden des Mahnmals ein Haufen dreckiger Kleider zu sehen ist, ist der Rest des Turms voll von Schädeln. Köpfe von Unschuldigen, die der Grausamkeit Pol Pots zum Opfer gefallen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;IMG SRC=&quot;http://www.bsc-schweinheim.de/Bilder/Bilder/tuolsleng.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Tuol Sleng, Gefängnis in Phnom Penh&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine halbe Stunde später stehe ich am Eingang des gefürchteten Gefängnisses Tuol Sleng im Herzen Phnom Penhs. Der erste Eindruck erinnert eher an die Schule, die das Gefängnis auch vor der Zeit der roten Khmer gewesen ist. Nur der Stacheldraht weißt auf ein Gefängnis. Doch sobald ich den ersten Raum betrete, ist dieses unbehagliche Gefühl, dass mich schon auf den Killing Fields verfolgt hatte wieder da. Es scheint hier alles unverändert zu sein. Schreckliche Folterwerkzeuge lehnen an der Wand und an den Wänden, an der Decke und auf dem Boden ist sogar noch Blut zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes betrete ich eine Halle. Sie ist wie eine Galerie aufgebaut. Überall hängen Bilder von Häftlingen Tuol Slengs. Angst, Schrecken und Folter sprechen aus den Augen. Die Soldaten der roten Armee, die selbst noch Kinder waren töteten Mütter, Väter und andere Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;IMG SRC=&quot;http://www.bsc-schweinheim.de/Bilder/Bilder/tuolsleng2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Fotos der Opfer der roten Khmer&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich zu meinem Fahrer zurückkehre bin ich stumm vor Entsetzen und breche meine Stadttour ab. Pünktlich um 12.30 verlasse ich die Hauptstadt.</description>
    <dc:creator>mrpink</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 mrpink</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-10T12:21:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://post.twoday.net/stories/916576/">
    <title>Eine andere Welt</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/916576/</link>
    <description>5.30 Uhr. Der Wecker klingelte. Erst jetzt realisierte ich die unzähligen Fliegen, die sich im VW Bus angesammelt haben und sich an den Ravioliresten des letzten Abends labten. Die Morgendämmerung hatte bereits eingesetzt, doch noch bestimmte die Nacht und der Wind die Temperaturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;293&quot; alt=&quot;bulli&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/bulli.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der Bulli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Shorts und barfuss, jedoch mit Kapuzenpulli und Mütze kletterte ich auf den ca. fünf Meter höher gelegenen Sandsteinfelsen um einen besseren Überblick über die Küste zu haben. Einmal mit Milch für dich, sagte er und reichte mir meinen silbernen Kaffeebecher, während er sich neben mich auf den Felsvorsprung gesellte. Ich zog mir die Kapuze über den Kopf, schlürfte einen Schluck von meinem Kaffee. Was meinst du? fragte er. Noch Mal nippte ich am Kaffee, einerseits um etwas Zeit zu gewinnen, meinem mehr oder weniger fachmännischen Urteil den letzten Schliff zu verpassen, andererseits gehört das natürlich zum Ritual - genauso wie Muschelkette um meinen Hals, die vom Salzwasser fettigen Haare oder meine nackten Füße, von denen ich schon nicht mehr sagen konnte, ob sie so braun sind, oder einfach nur schon nicht mehr sauber zu bekommen waren. Ich kniff die Augen zusammen und ging in die Hocke. Wir haben Offshore, begann ich, der Swell läuft gut rein, doch es ist noch zu früh etwas genaueres zu sagen, weil das Wasser gerade angefangen hat abzulaufen und wir laut Tide-Kalender exakt vor einer Viertelstunde den Höchststand erreicht hatten. Schon gestern hatten wir die Erfahrung gemacht, dass an diesem Secret Spot, die Wellen bei Low-Tide besser brechen. Im Moment brechen die Wellen close out, doch lass uns mal noch ne Weile warten, bis das Wasser sich ein bisschen zurückgezogen hat, dann brechen sie bestimmt wieder direkt über der Sandbank, fügte ich noch hinzu. Ich weiß nicht, ich habe gestern von einem dieser Grommets gehört, dass es weiter den Strand runter einen Point Break gibt, der bei Stillstand und gutem Swell sogar als Tube bricht. Vielleicht sollten wir doch unsere Sticks waxen und doch jetzt schon losziehen, bevor die ganzen Locals am Start sind, sagte er, während er den Kaffeesatz gegen den Wind schüttete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir blickten noch eine Weile aufs Meer hinaus und ohne weitere Worte zu verlieren, schnallten wir unsere Longboards fest, mit denen wir gestern noch vergeblich versucht hatten im Weißwasser nur ansatzweise so etwas wie einen Hang Five, geschweige denn einen Hang Ten hinzubekommen und nur Minuten später schnurrt der Dieselmotor des Bulli wie ein Kätzchen. Drei Kilometer Felsenpiste und unzählige Schlaglöcher später hielten wir direkt am Strand, neben einem alten Pick up  Siehst du, sind nicht die ersten hier, da geht was, sagt er. Die ersten Sonnestrahlen liessen die Soup der heranrauschenden Brecher erglitzern. Nachdem wir beide noch Mal das Revier markiert hatten, schlüpften wir in unsere sandigen Neos und begannen unsere Boards zu waxen. Ich mein Malibu. Er sein Shortboard. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;259&quot; alt=&quot;supertubos in peniche&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/supertubos in peniche.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Supertubos bricht als Tupe (Peniche, Portugal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geblendet von der aufgehenden Sonne näherten wir uns mit den Boards unterm Arm dem Atlantik. Wir kletterten über ein paar Felsen und balancierten zwischen den Möwen hindurch bis zu einer kleinen Blattform von der aus wir ins Wasser glitten. Wir paddelten um den Felsen herum und entdeckten den Besitzer des Pick up rittlings auf seinem Brett sitzen. Wir paddelten weiter und dann sah ich die Felsformation aus dem Wasser schauen. Der Grommet hatte Recht gehabt, ein Point Break, doch zu sehen war bisher nur ein Flat. Alles schien harmlos, bis ich sie heranrollen sah und rief: Fuck, schau dir die Dinger an - gibt Gas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Setpause erwischt, doch die war nun vorbei und wir befanden uns genau in der Impact Zone. Der Local paddelte noch ein Stückchen weiter aufs offene Meer, doch er hatte nichts zu befürchten, da er sich im Line up befand. Meine Arme schmerzten bereits, doch über die erste Welle kamen wir noch drüber und hörten sie hinter uns krachend und schäumend aufs Riff brechen. Doch die nächste Welle war zu groß und der Curl lag drohend über uns. Er schaffte es noch seine Nose runterzudrücken und mittels Duck Dive unter der Welle hindurch zu tauchen, doch dieses Manöver funktioniert leider nur mit einem Shortboard. Blitzschnell ließ ich mich ins Wasser fallen, drehte mein Board herum, tauchte unter das Brett und hielt die Nose oberhalb meines Kopfes - die so genannte Eskimorolle. Die Welle rauschte über mich hinweg und ich schwang mich so schnell ich konnte wieder auf mein 8,4 Zoll langes Gefährt und paddelte was das Zeug hielt. Doch die dritte Welle des Sets konnte ich in der Impact Zone nicht überwinden. Wipe out! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welle erwischte mich frontal und drückte mich in Richtung Riffboden. Ich wirbelte durch das Wasser und verlor jegliche Orientierung. Wie üblich hielt ich meine Hände schützend über den Kopf um nicht von meinen eigenen Finnen eins übergebraten zu bekommen. Ich erwartete jeden Moment den Aufschlag, doch dann erwartete mich ein Schmerz ganz anderer Art. Als wollte mir jemand mein Bein ausreißen, zog die Leash an meinem rechten Fuß und zog mich nach oben. Gerade wieder an der Oberfläche, sauste schon die nächste Welle auf mich herunter. Doch diesmal konnte ich kontrolliert untertauchen, bevor mich meine Leash wieder in Richtung Ufer zog. Wieder Luft in meinen Lungen und mein Malibu wieder eingeholt, hatte ich es geschafft. Die nächste Setpause war erreicht und ich bewegte mich in Richtung Line up, wo er und der Local mich mit breitem Grinsen erwarteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;354&quot; alt=&quot;surfin&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/surfin.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Setpause &quot;Paddeln was das Zeug hält&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum angekommen paddelte der Portugiese auf die Steinformation los. Ich saß nun auch rittlings auf meinem Board und beobachtete den Seegang. Und dann sausten sie heran und türmten sich auf. Höher und höher. Ich paddelte über die erste hinweg und war auf Augenhöhe mit dem Local, der einen mustergültigen Take-Off hinlegte und vom Peak aus nach unten sauste. Kaum zu glauben, aber die Welle brach wirklich als Tube, so wie es der Jungspund am Tag zuvor behauptet hatte. Als die Welle langsam an Höhe verlor kehrte der Local mit mehreren Cutbacks immer wieder zum höchsten Teil der Welle zurück um sie bis ganz zum Ende zu reiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon rollte die nächste Welle heran. Die ist mir mein Lieber, rief er, und paddelte los. Kurz bevor sie zu brechen drohte, machte er ein Hohlkreuz, setzte seine Hände neben die Rippen und sprang ab. Der Take-Off klappte und er ritt die Welle ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt war meine Zeit gekommen. Die nächste riesige Barrel näherte sich und ich versuchte so schnell wie möglich genügend Geschwindigkeit aufzunehmen. Dann war die Welle da und ich spürte wie mein Brett langsam stabil wurde. Körperspannung, Hände positionieren, mit den Füßen vom Pad Abspringen und mit den Armen Schwung holen: Take-off! Ich stand, fand mein Gleichgewicht und sauste los &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann war es da: Dieses unbeschreibliche Gefühl der Geschwindigkeit und der Freiheit wenn man die energiegeladenen Wassermassen entlang rauscht. I`m a surfer, schreie ich vergnügt in den Wind, während ich mich wieder auf mein Board schwang. Doch schon Sekunden später hieß es wieder: paddeln, paddeln, paddeln und raus aus der Impact Zone, da das nächste Set heranrollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;wellenreiten in portugal&quot; width=&quot;383&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/wellenreiten in portugal.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wellenreiten in Baleal (Peniche, Portugal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arme schmerzen, die Augen tränen, die Sonne brennt dir ins Gesicht, die Füße frieren im 14° Grad kalten Wasser. Egal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hats`erwischt. Ich bin stoked&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Wer der Surfsprache nicht mächtig ist. &lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/stories/928604/&quot;&gt;Clickt hier. &lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mrpink</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 mrpink</dc:rights>
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    <title>Auf das Dach Europas</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/906962/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://www.postbote-online.de/postpics/granpa_3.jpg&quot; alt=&quot;Auf der Costa la Manteau, im Hintergrund der Gran Paradiso - Quelle: F-punkt-M&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: F-punkt-M&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Den Gran Paradiso, 4061 Meter in den Himmel über dem norditalienischen Aostatal ragend, mit dem Bike zu umrunden und dabei vier Pässe  einer über 3.000 Meter  zu überqueren, von dieser Idee wurde ich Mitte letzten Jahres besessen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/stories/906955/&quot;&gt;Ein Erlebnisbericht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; </description>
    <dc:creator>F-punkt-M</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 F-punkt-M</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-17T10:29:00Z</dc:date>
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    <title>Auf das Dach Europas</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/906955/</link>
    <description>Die vergletscherten Flanken des Gran Paradiso erheben sich im gleichnamigen Nationalpark auf über 4000 Meter. Um dieses Bergmassiv herum führt ein altes Karrenwegenetz, welches König Vittorio Emanuele II durch sein privates Jagdrevier führte. Diesen Berg mit dem Bike zu umrunden und dabei vier Pässe  einer über 3.000 Meter  zu überqueren, von dieser Idee wurde ich Mitte letzten Jahres besessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;img src=&quot;http://www.postbote-online.de/postpics/granpa_3.jpg&quot; alt=&quot;Auf der Costa la Manteau, im Hintergrund der Gran Paradiso - Quelle: F-punkt-M&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem letzten Pass posieren wir vor dem Gran Paradiso - Quelle: F-punkt-M&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Jetzt stehe ich 300 Höhenmeter unterhalb des Col Lauson, mit 3.296 Meter über NN dem höchsten Punkt unserer Tour. Es ist kurz nach Mittag, schon seit einigen Stunden kämpfen wir uns über schmale Pfade nach oben. In der dünnen Höhenluft kann ich meinen Muskeln nicht genug Sauerstoff liefern  an fahren ist nicht mehr zu denken. Sobald ich mich in den Sattel schwinge, spüre ich regelrecht die Milchsäure fließen  also schieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Doch auch damit ist jetzt Schluss. Der letzte Anstieg führt über eine ausgedehnte Geröllhalde, immer wieder muss ich mein Bike auf die Schulter nehmen und es über große Schieferblöcke tragen. Hier sieht es aus wie in der Mondlandschaft eines alten Science-Fiction-Films. Auf gehts Junge, nur noch 200 Höhenmeter!, so motiviere ich mich nun schon seit einer halben Stunde, doch der Pass scheint nicht näher kommen zu wollen. Alle 10 Meter muss ich schwer atmend stehen bleiben. Mein Rad  konsequent aus leichten Materialien gebaut  wird mit jedem Schritt bleierner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Nur noch 100 Höhenmeter  es ist nicht mehr weit! Meine Arme fühlen sich an wie Pudding. Die rechte Schulter schmerzt vom Gewicht des Bikes und des Rucksacks. In den 32 Litern meines Daypacks trage ich für vier Tage mein Leben herum. Ich bin mir sicher: Wenn ich mich jetzt hinsetze, stehe ich nicht mehr auf. Also weiter! Noch eine halbe Stunde. Immer öfter muss ich pausieren, flehentlich richte ich dann meinen Blick hinauf zu dem kleinen Einschnitt zwischen den umliegenden Bergen  auf ihn konzentriert sich nun mein ganzes Denken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;img src=&quot;http://www.postbote-online.de/postpics/granpa_1.jpg&quot; alt=&quot;Auf dem Col Lauson - Quelle: F-punkt-M&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Col Lauson - Quelle: F-punkt-M&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Endlich stehen wir oben. Der Pass ist so klein, dass wir kaum wissen, wo wir unsere Räder abstellen sollen. Nach beiden Seiten fällt er steil ab. Es ist kalt und windig  wir sollten weiter. Egal, wir brauchen ein paar Minuten. Nach Kurzem bin ich wieder so weit, dass ich ein paar Fotos machen kann. Die Abfahrt auf der anderen Seite sieht kaum besser aus als der Weg nach oben. Wegen der schmalen Wege und der Absturzgefahr schieben wir ein ganzes Stück nach unten bevor wir uns trauen, auf die Räder zu steigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Jetzt erfasst uns der Rausch des Mountainbikens. Immer schneller durchfahren wir die engen Kehren der Abfahrt  scharf anbremsen, einlenken, im Wiegetritt heraus beschleunigen. Wir sehen Steinböcke, sie fliehen nicht, wir sind vorbei. Die Abfahrt ist endlos  1.600 Höhenmeter. Ich überlege mir die Kehren zu zählen; es sind zu viele. Im tief eingeschnittenen Valle di Gogne beginnt es schon zu dämmern als wir unten ankommen  high five  wir haben es geschafft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Auch die nächsten Tage verlangen uns alles ab  viel schieben, Pfadspuren und Steinmänner suchen, hereinbrechende Dunkelheit, verpasste Busverbindungen. Entschädigt werden wir mit wahrhaft grandiosen Blicken und einmaligen Naturerlebnissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;img src=&quot;http://www.postbote-online.de/postpics/granpa_2.jpg&quot; alt=&quot;Pfadspuren folgen im Valle del Meyes - Quelle: F-punkt-M&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Im Valle del Meyes müssen wir Pfadspuren folgen - Quelle: F-punkt-M&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Jedes Mal, wenn wir Wanderern begegnen, kommen wir uns vor wie Helden  ihre Kommentare schwanken von ehrlicher Bewunderung bis zu: You are crazy! Sie jubeln uns zu, wenn wir mit einem Bunny Hop über einen großen Stein hinwegsetzen und unterhalb des Col del Nivolé will es sich ein alter Mann nicht nehmen lassen uns allen die Hand zu schütteln und aufmunternd auf die Schulter zu klopfen, als wir ihm in gebrochenem italienisch erklären, wo wir herkommen.</description>
    <dc:creator>F-punkt-M</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-08-17T10:25:00Z</dc:date>
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    <title>Wohnt die Gehässigkeit in jedem von uns?</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/585180/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; hspace=&quot;15&quot; alt=&quot;hotelwein&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/hotelwein.jpg&quot; vspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich frage mich, ob es einen &lt;br /&gt;
Hotelangestellten gibt, der &lt;br /&gt;
sich diebisch darüber freut, &lt;br /&gt;
Urlaubern eine Flasche Wein &lt;br /&gt;
als Gastgeschenk aufs &lt;br /&gt;
Zimmer zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es doch anzunehmen ist, &lt;br /&gt;
dass mindestens 90% aller &lt;br /&gt;
Pauschaltouristen kein &lt;br /&gt;
Schweizer Taschmesser und &lt;br /&gt;
schon gar keinen Korkenzieher &lt;br /&gt;
in ihren Koffer gepackt haben...</description>
    <dc:creator>F-punkt-M</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-03-22T00:10:25Z</dc:date>
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    <title>Auf dem Teppich bleiben...</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/577922/</link>
    <description>Türkische oder anatolische Teppiche mögen nicht so berühmt sein wie die sich auf einen klangvollen Namen berufenden Perserteppiche, doch es steckt eine eigentümliche Faszination in diesem Handwerk, dieser Kunst.&lt;br /&gt;
Unser Besuch in einer Teppichknüpferei war mehr als eine Beobachtung eines uns bis dato unbekannten Handwerks. Es war ein kleiner Einblick in Lebensart und Gedankengut eines Volkes.&lt;br /&gt;
Und wer sich darauf einlässt kann vielleicht erkennen, wieso an diesem Tag in mir eine ungeheure Begeisterung ausgelöst wurde und ich die Werkstatt staunend verlassen habe.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/stories/577920/&quot;&gt;Weiterlesen...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>F-punkt-M</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-03-18T00:03:26Z</dc:date>
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    <title>Auf dem Teppich bleiben...</title>
    <link>http://post.twoday.net/stories/577920/</link>
    <description>Heute besichtigen wir eine Teppichknüpferei.&lt;br /&gt;
Das hört sich aufs Erste nicht spektakulär an, aber ich möchte versuchen, etwas von der Faszination, die dieser Besuch bei mir geweckt hat in diesen Artikel einfließen zu lassen und ich hoffe, es gelingt mir, meine Begeisterung zu tranportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;266&quot; hspace=&quot;6&quot; alt=&quot;yilmaz&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/yilmaz.jpg&quot; vspace=&quot;10&quot; /&gt;Einen Großteil dieser Begeisterung verdanke ich sicherlich einem Mann: Cankut Yilmaz. &lt;br /&gt;
Er ist ein türkischer Geschäftsmann, irgendwo zwischen 40 und 50 Jahren alt. Er hat in Istanbul ein deutsches Gymnasium besucht und anschließend in Heidelberg BWL studiert. Danach kehrte er in seine Heimat zurück, um zusammen mit zwei anderen Geschäftsleuten eine Reihe von Teppichmanufakturen zu gründen. &lt;br /&gt;
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in der Türkei acht große Familien, die das Teppichgeschäft untereinander aufgeteilt hatten. Diese acht Familien sind nun die größten Teilhaber der international agierenden Firma von Herrn Yilmaz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bleiben wir mal bei der kleinen Werkstatt im anatolischen Hochland: Hier empfängt uns Cankut Yilmaz und stellt uns zuerst zwei seiner Mitarbeiterinnen vor. Sie werden in wenigen Jahren an der Universität von Istanbul ihren Abschluss als international anerkannte Sachverständige für das Teppichknüpfhandwerk machen. Das hört sich nach nicht viel an, doch es bedeutet, über viele Jahre einen steinigen Weg zu gehen, viel zu arbeiten und zu lernen und all das ohne Gewissheit, wie die Zukunft aussieht. Denn gerade in der Türkei wird echte Handarbeit immer weniger wert.&lt;br /&gt;
Die beiden jungen Frauen  beide in Deutschland geboren und nach der Schule in die Türkei zurückgekehrt  erklären uns Besuchern zunächst die Unterschiede der einzelnen Teppicharten. &lt;br /&gt;
Zum einen gibt es Unterschiede, wie die Fäden zum Teppich geknüpft werden: Bei Perserteppichen beispielsweise wird der hintere der sogenannten Kettfäden (diese durchziehen den Teppich von vorne bis hinten, sind auf ein Gestell gespannt auf dem dann der eigentliche Teppich geknüpft wird und werden nach jeder Knotenreihe überkreuzt) vom Faden nur zur Hälfte umschlungen, bei türkischen oder anatolischen Teppichen hingegen werden beide Kettfäden stets komplett umfasst.&lt;br /&gt;
Zum anderen gibt es Unterschiede bei den Materialen und besonders bei der Feinheit des Teppichs. An Materialien finden bei türkischen Teppichen Wolle, Baumwolle und Seide Verwendung. Die Feinheit eines Teppichs wird durch die Anzahl der Knoten bestimmt, die pro Quadratzentimeter geknüpft werden. Dies fängt bei Wollteppichen, welche eine Feinheit von fünfzig bis hundert Knoten pro Quadratzentimeter haben, an und geht über die Baumwollteppiche bis zu Seidenteppichen welche normalerweise Feinheiten von 400, 484 oder gar 576 Knoten pro Quadratzentimeter aufweisen. &lt;br /&gt;
Die feinsten Teppiche der Welt sind Seidenteppiche mit 900 Knoten pro Quadratzentimeter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Grundwissen ausgestattet betreten wir die eigentliche Manufaktur. Zuerst sehen wir, wie aus den Kokons von Seidenraupen Rohseide gewonnen und wie diese schließlich weiterverarbeitet wird. Daneben stehen in einem großen Raum 20, 30 Gestelle der unterschiedlichsten Größen, alle mit Kettfäden bespannt auf denen schon die Anfänge der nächsten Teppiche zu sehen sind. Vor jedem Gestell sitzt eine Frau, die  so schnell, dass ihr die Augen kaum folgen können  mit farblich unterschiedlichen Fäden das vorgegebene Muster knüpft. &lt;br /&gt;
Wegen der hohen Konzentration, die hierfür nötig ist  z.B. um stets nur die zueinander passenden Kettfäden miteinander zu verknoten  legen die Arbeiterinnen oft Pausen ein. Bei den groben Teppichen folgt auf eine Arbeitszeit von einer halben Stunde eine Pause von 15 Minuten. Bei den ungleich feineren Seidenteppichen dürfen schon nach einer Viertelstunde 15 Minuten pausiert werden.&lt;br /&gt;
Nach jeder einzelnen Reihe müssen die Knoten mit einem Eisenkamm festgeschlagen werden, damit der Teppich dicht und fest wird. Dabei kann es vorkommen, dass  wenn der Kamm nicht hundertprozentig gerade auf die Knotenreihe trifft  einer oder mehrere Kettfäden reißen. Dies setzt sich einem Dominoeffekt gleich durch den ganzen Teppich fort. Dieser ist somit zerstört und die Arbeit beginnt von neuem. Man nennt das: der Teppich platzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der interessanteste Teil der Führung folgt erst jetzt: Herr Yilmaz übernimmt wieder unsere Gruppe und geleitet uns in einen großen Raum. Viele Teppiche werden hier gelagert, liegen aufgerollt auf dem Boden oder sind an die Wände gelehnt. Doch der größte Teil des Raumes ist leer. Wir setzen uns auf Holzbänke entlang der Wände und blicken unseren Führer gespannt an.&lt;br /&gt;
Cankut Yilmaz beginnt mit seinem Vortrag. Auf sein Zeichen rollen seine Mitarbeiter hinter ihm einen Teppich aus, der eine Landkarte der Türkei zeigt. &lt;br /&gt;
Er weiht uns in die Geschichte der türkischen Teppiche ein. Acht Familien waren es einmal, aus verschiedenen Teilen des Landes, welche die berühmtesten Teppiche der Türkei herstellten. Doch sie laufen Gefahr, der Moderne zu erliegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hält einen winzigen Teppich in der Hand. Zusammengerollt misst er nicht mehr als 30 Zentimeter und vielleicht acht im Durchmesser. Jeder der Zuschauer ist gespannt darauf zu sehen, welches Bild dieser Teppich zeigt. &lt;br /&gt;
Doch noch nicht. Zuerst ein kleines Rechenexempel: Dieser Teppich gehört zu den zweitfeinsten Teppichen der Welt. Auf einem Zentimeter Länge werden 28 Knoten gemacht. Somit sind es 784 Knoten pro Quadratzentimeter. Der Teppich ist insgesamt etwa so groß wie ein DIN A 4 Blatt. Das heißt, die Knüpferin musste knapp eine halbe Million Knoten binden.&lt;br /&gt;
Eine gute Arbeiterin schafft bei solch einem feinen Teppich inklusive aller Farbwechsel sieben bis acht Knoten pro Minute. An einem Arbeitstag kann man vier, maximal fünf Stunden reine Arbeitszeit rechnen. Das umgerechnet auf 250 Arbeitstage im Jahr ergibt ziemlich genau eine halbe Million Knoten. &lt;br /&gt;
Da sehr feine Teppiche besonders oft platzen, musste für diesen Teppich zweimal von vorn begonnen werden. Das heißt, dass eine Arbeiterin beinahe drei Jahre damit beschäftigt war, einen Teppich mit einer Größe von 20 mal 30 Zentimetern herzustellen.&lt;br /&gt;
Zudem hat sie das Muster selbst entworfen. Wie Mozart hat sie ihr Kunstwerk selbst geschrieben und im Anschluss formvollendet gespielt.&lt;br /&gt;
Die Künstlerin  nach dem Gesagten wäre es nahezu blasphemisch, einen anderen Begriff zu wählen  hat ihr Werk selbst geplant und angefertigt.&lt;br /&gt;
Jetzt verfügen wir über die nötigen Kenntnisse, diesen Teppich zu sehen: Cankut Yilmaz bittet uns, näher zu treten: Der Teppich zeigt entlang des Randes ein filigranes Muster. Der Innenraum ist von einem dunklen Blau erfüllt. Bäume sind zu sehen und Steine. Kleine Menschen sitzen darauf und spielen verschiedene Musikinstrumente. Einer hat eine Harfe, ein anderer ein Horn und eine dritte Figur spielt eine Querflöte.&lt;br /&gt;
Die Zauberflöte von Mozart, sagt Cankut Yilmaz und drückt uns den Teppich in die Hand.&lt;br /&gt;
Echte Handarbeit wird immer weniger wert. Solch ein Teppich kostet mehrere tausend Euro, doch wird man damit der Arbeit von drei Jahren gerecht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen noch weitere Teppiche aus der Sammlung der acht Familien. Und jeden Teppich vergleicht Yilmaz mit einem Werk der westlichen klassischen Musik. Er tut dies, um uns den Stellenwert zu verdeutlichen, den diese Teppiche in seiner persönlichen Wertschätzung und vielleicht im Verständnis eines ganzen Volkes haben. Man merkt ihm die Leidenschaft an, mit der er sein Geschäft verfolgt; Man spürt es in jedem seiner Sätze, in jedem Schritt den er tut.&lt;br /&gt;
Und wer diese kleinen Kunstwerke gesehen hat, muss zugeben, dass er nicht zu Unrecht so empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen Die Moldau von Smetana, Die vier Jahreszeiten von Vivaldi und Die Unvollendete von Schubert  einen zum Ende hin immer breiter werdenden Teppich. Die Knüpferin hatte einfach Angst, dass er kurz vor dem Ende noch platzen würde und hat deswegen immer weniger Kraft in die Schläge mit dem Eisenkamm gelegt  der Teppich wurde dadurch von Reihe zu Reihe breiter.&lt;br /&gt;
Mir bleibt ein Teppich ganz besonders im Gedächtnis: Der Lebensbaum, wie er betitelt wurde. Der Innenraum des Teppichs wird vollkommen von einem Baum eingenommen. Unten bei den Wurzeln sind die Eltern dargestellt; Der Baum entwickelt sich immer weiter, auf einem starken Ast bauen Vögel ihr Nest  Sinnbild für das eigene Heim, und von der Krone, den letzten, feinsten Zweigen fallen verwelkte Blätter zu Boden und bilden die Grundlage für weiteres Leben.&lt;br /&gt;
Wir sehen einige der wertvollsten Teppiche der Welt, doch nicht nur das, wir dürfen sie in die Hand nehmen, fühlen. Was sollen sie kaputt machen?, lacht Herr Yilmaz. Seidenteppiche sind das Strapazierfähigste, was sie in einem Haus haben können.&lt;br /&gt;
Er berichtet weiter von einer Familie, die vorhat, sich aus dem aktiven Geschäft zurückzuziehen. Sie wollen in Istanbul ein Teppichmuseum einrichten und danach nie wieder Teppiche knüpfen. &lt;br /&gt;
Mir bildet sich eine Gänsehaut, als Cankut Yilmaz die Konsequenzen nennt: Die Teppiche dieser Familie werden nun von niemandem mehr verkauft. Die ganze Welt wartet jetzt darauf, dass van Gogh stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit nicht genug. Nach diesem Ausflug in die Kunst, nein, in die Philosophie eines Landes, nehmen wir wieder Platz und es entfaltet sich in dem Raum ein wahres Feuerwerk der verschiedensten Teppiche. Seidenteppiche, die mal hellblau und mal dunkelblau schimmern, je nachdem in welchem Winkel das Licht auf sie fällt. Teppiche, welche auf beiden Seiten Muster zeigen, so dass auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, welche Seite oben ist. Wollteppiche in hellen, freundlichen Gelb- und Ockertönen aus dem Osten Anatoliens. Nomadenteppiche in grellen Farben.&lt;br /&gt;
Runde, eckige, große, kleine. Nach einer knappen Stunde ist der Boden des Raumes 30 Zentimeter hoch mit Teppichen bedeckt. Doch die Zeit verging wie im Flug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss unterhalten wir uns noch lange Zeit intensiv mit dem türkischen Geschäftsmann. Über ihn, seinen Lebensweg, Politik, Philosophie, die Türkei und die EU. &lt;br /&gt;
Und ich werde nicht so schnell vergessen, wie er die Asche seiner Zigarette auf den Teppich schnippt, etwas von pflanzlichen Farben murmelt, mit dem Fuß über die vermeintlich ruinierte Stelle fährt und danach nicht einmal ein Schmutzfleck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Cankut Yilmaz, Quelle: F-punkt-M</description>
    <dc:creator>F-punkt-M</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://post.twoday.net/topics/Reisebuero&quot;&gt;Reisebuero&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 F-punkt-M</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-18T00:01:46Z</dc:date>
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    <title>Landung!</title>
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    <description>Mit einem harten Schlag setzt die 737 von Hapag Lloyd auf der Landebahn von Antalya auf. Nachdem ich schon den Start in Stuttgart verschlafen habe und etwas orientierungslos in geschätzten 3000 Metern Höhe aufgewacht bin, war mir das Hinübergleiten ins Traumland während des restlichen Fluges nicht vergönnt. Somit habe ich  nachdem endlich die Sonne aufgegangen war  aus dem für meine staunenden Augen viel zu kleinen Flugzeugfenster die Meerenge am Bosporus betrachtet und danach die verschneiten Gipfel des türkischen Taurusgebirges bewundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brüllen der Triebwerke lässt nach, die Bremsen am Fahrwerk greifen und das mit über 150 Touristen besetzte Flugzeug rollt gemächlich aus. Es ist ein sonniger Tag, keine Wolke trübt den strahlend blauen Himmel. Kein Vergleich zum heimatlichen Deutschland, welches in den vergangenen Wochen immer mehr im Schnee versunken ist. &lt;br /&gt;
Während unsere Maschine zum Terminal rollt, winken uns einige Arbeiter auf der Landebahn belustigt zu. Wir nehmen unser Handgepäck und begeben uns zum Gepäckband. Irgendwann kommen auch unsere Taschen zum Vorschein und wir verlassen das Flughafengebäude.&lt;br /&gt;
Es herrschen angenehme 20 Grad und ich bin versucht meine Sonnenbrille herauszusuchen, erinnere mich aber rechtzeitig daran, sie tief in meinem Rucksack vergraben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;171&quot; alt=&quot;hafen_alanya&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/hafen_alanya.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Hafenviertel von Alanya, Quelle: F-punkt-M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber des Ausgangs sind einige Stände von den verschiedenen Reisegesellschaften aufgebaut. Nach einigem Suchen finden wir auch die örtlichen Vertreter unserer Reisegesellschaft, von welcher uns noch wenige Tage zuvor vollmundig versichert wurde, dass vom Flughafen immer wieder Transferbusse in unser 40 Kilometer entferntes Hotel fahren würden.&lt;br /&gt;
Scheinbar hat man jedoch vergessen, das auch mal den Leuten vor Ort mitzuteilen, denn auf eine entsprechende Anfrage wird uns in gebrochenem Deutsch versichert, dass es unsere einzige Möglichkeit sei, diese Entfernung in einem Taxi zurückzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taxi fahren ist in der Türkei eine sehr kostspielige Angelegenheit. Dies liegt sicher zum Teil auch daran, dass die Benzinpreise sogar noch höher liegen als in Deutschland. Somit darf man mit rund einem Euro pro Kilometer rechnen.&lt;br /&gt;
Euro werden übrigens fast überall in der Türkei gerne genommen. Zumindest insofern ist die Eingliederung in Europa schon jetzt gelungen. &lt;br /&gt;
Vor wenigen Jahren wurde eine Währungsreform durchgeführt, so dass 1.000.000 türkische Lira jetzt einem neuen türkischen Lira  abgekürzt YTL  entsprechen. Dennoch scheint das Vertrauen der Bevölkerung in die eigene Währung enorm zu sein und die Akzeptanz des Euro ist eher als ein Entgegenkommen gegenüber Touristen und als Signal an Europa zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt gibt man sich viel Mühe, Symbole zu setzen. Alles wirkt nett und freundlich. Man wird zuvorkommen behandelt und auch von Fremden höflich gegrüßt. Die unvermeidlichen Souvenirverkäufer sind genauso aufdringlich wie beispielsweise am Schloss von Versailles und an jeder beliebigen Sehenswürdigkeit in Italien. &lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Türkei also nur wenig von anderen Urlaubszielen am Mittelmeer, einzig die schlanken Türme der Minarette erinnern ständig daran, wo wir uns befinden. Morgen werden wir uns näher über unsere Ausflugziele informieren, welche teilweise weit im Landesinneren liegen. Hier erhoffen wir uns tiefere Einblicke als im Hotel am Strand.</description>
    <dc:creator>F-punkt-M</dc:creator>
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    <title>Land der Gegensätze  Türkei</title>
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    <description>&lt;i&gt;Nomaden, Teppichknüpfer, Fabrikarbeiter, Physiker.&lt;br /&gt;
Moslems, Juden, Christen.&lt;br /&gt;
Griechen, Seldschuken, Kurden.&lt;br /&gt;
Riviera, Schwarzes Meer, Taurusgebirge, Anatolien.&lt;br /&gt;
Römisches Imperium, Osmanisches Reich, Demokratie.&lt;br /&gt;
Fruchtbarer Boden auf dem das ganze Jahr über Baumwolle und Zitrusfrüchte wachsen und karge Hochtäler in denen bis in den März hinein Schneemassen die Haustüren blockieren.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;181&quot; alt=&quot;drei_religionen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/post/images/drei_religionen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: F-punkt-M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ersten Eindrücken bei der Landung über Naturwunder und antike Ausgrabungsstätten bis hin zu türkischer Philosophie und Kunst. Wie sieht sich die Türkei selbst und was bedeutet sie für Europa?&lt;br /&gt;
Die Quintessenz einer Woche Aufenthalt zwischen Asien und Europa in den nächsten Tagen hier beim Postboten!</description>
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